Deutschland verweigert ACTA Unterzeichnung
10.02.2012 von Konrad in Reviews · 648 Kommentare
Deutschland hat das umstrittene Handelsabkommen ACTA ad acta vorerst abgelehnt. Das Auswärtige Amt hat sch dazu entschieden, das Vertragswerk bis auf weiteres nicht zu unterschreiben.

Knapp 24 Stunden bevor in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), vollzieht Deutschland nun eine Kehrtwende. Ursprünglich galt die Zustimmung der Bundesrepublik zur Neuregelung der “Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im digitalen Umfeld” als sicher, doch mit wachsendem nationalen und internaionalen Protest hat offenbar jetzt auch das Auswärtige Amt seine Position überdacht. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz kommentierte die Kehrtwende der Regierung entsprechend: “Die intransparente Verhandlung des Abkommens war inakzeptabel.

Da in Deutschland ohnehin kein Umsetzungsbedarf besteht, ist keine Eile geboten.” Auch sein Parteikollege Sebastian Blumenthal betont nochmal: “Alle in dem Abkommen vorgesehenen Bestimmungen für die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums bestehen in Deutschland bereits – teils seit Jahren. Beispielsweise ist das unberechtigte Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke in Deutschland seit 1966 strafbar.” Die Unterschrifts-Verweigerung des Auswärtigen Amtes ist allerdings nur eine vorläufige Entscheidung. Wie die Regierung mit ACTA weiter verfahren wird, steht derzeit noch in Sternen. Daher werden auch die in rund 60 geplanten Demonstrationen am morgigen Samstag, den 11.02.2012 stattfinden. Informationen zu den geplanten Aktionen finden sie hier.

Quelle:  http://www.chip.de/news/ACTA-Deutschland-verweigert-Unterzeichnung_54542036.html

Facebook könnte Mittwoch Börsengang anstoßen
28.01.2012 von Lelle in Web · 536 Kommentare

In den erwarteten Mega-Börsengang von Facebook kommt offensichtlich Bewegung. Nach Informationen des Wall Street Journal könnte das weltgrößte soziale Netzwerk schon am kommenden Mittwoch die nötigen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht einreichen. Das wäre der erste Schritt auf dem Weg zum Parkett. Bis zum eigentlichen Börsengang dürften dann aber noch Monate vergehen. Zuletzt war ein Termin im Sommer erwartet worden.

Quelle: heise.de

Galaxy Nexus nun in Großbritannien verfügbar
21.11.2011 von Konrad in Technik · 716 Kommentare

Das Galaxy Nexus ist seit Donnerstag um 8 Uhr in Großbritanien in den Geschäften verfügbar. Der Verkauf lief anfangs noch nicht wirklich Glatt, da einem Käufer ein vermeintliches Entwicklermodell verkauft wurde. Später erhielt dieser dann doch ein Serienmodell.


Das Galaxy Nexus soll vermutlich anfang Dezember auf den deutschen Markt kommen, was mit Vorteilen verbunden ist, da einige Nutzer zurzeit noch mit einem Bug klagen. Bei diesem soll sich ohne Zutun des Nutzers die Benachrichtigungslaustärke stumm stellen, somit werden Anrufe und Nachrichten verpasst. Ein weiteres Manko ist, dass das Google Handy keinen SD-Kartenslot besitz und die Nutzer mit dem Internen Speicher auskommen müssen. Es soll dabei eine 32 GB Version erscheinen, jedoch ist diese Version auf noch keiner Preisliste der Händlern aufgetaucht. Ein weiteres Problem der Nutzer sei, dass noch kein Flashplayer für das Gerät verfügbar ist Google antwortet darauf. dass Adobe noch keine entsprechende Version für Android 4.0 bereitgestellt hat. 

Hoffen wir das bis zum Verkaufsstart in Deutschland alle Fehler behoben sind und der Verkauf reibungslos vonstatten geht.
Was haltet ihr vom Galaxy Nexus? Werdet ihr euch das neue Smartphone kaufen? 

linux.com gehackt
11.09.2011 von Konrad in Web · 182 Kommentare

Wenn man auf linux.com oder linuxfoundation.com connecten will, bekommt man nicht den üblichen Auftritt der Linuxfoundation sondern einen Sicherheitshinweis. Dieser besagt das am 8. September ein Einbruch festgestellt wurde und die Seite vorrübergehend abgeschaltet wurde.

Auch auf kernel.org konnten sich Hacker am 28. August Rootzugruff beschaffen.

Aktuelle Updates dazu, erhaltet ihr wie immer bei GTB.

Quelle: heise.de
 


Googles neues Android wird Jelly Beans heißen
11.09.2011 von Konrad in Software · 720 Kommentare

Bald ist es soweit: Im Herbst erscheint das "Ice Cream Sandwich" - Codename des neuen Android 4.0. Es bringt viele neue Erweiterungen, vor allem Google TV. Es soll die Entwicklungslinien 2.x und 3.x zusammenführen. Da diese entweder nur für Tablets oder nur für Smartphones gedacht sein sollen.
Mit dem neuen Android soll auch das neue Google Handy "Nexus Prime" erscheinen.

Nun wird laut Google schon an einer neuen Version gearbeitet, welche einige Dinge am Gaming ändern sollen, so Google: "some of the game changing stuff". Sie wird "Jelly Beans" heißen, die Versionsnummer ist noch nicht bekannt. Auf der Entwicklerkonferenz im Mai wurden schon einige grobe Informationen freigeben, so soll z.B. die Statuszeile änderbar sein und die Kamerafunktion soll erweitert werden.

Bei Updates hält euch GTB natürlich auf dem laufenden.

Quellen: heise.de, android.com, de.wikipedia.org


Spamkommentare
09.08.2011 von Lelle in Web · 418 Kommentare

Hallo Leute,
leider wird unser Blog immer öfters von Spammern heimgesucht. Diese schreiben viele gleiche Kommentare. Deshalb haben wir jetzt eine Frage an euch:
Sollten wir ein CAPTCHA einbauen? Was denkt ihr? Ja oder Nein?
Schreibt es bitte in die Kommentare, aber nich Spammen :)
Lg
Janik L.

Handy als Personalausweis-Lesegerät
06.08.2011 von Lelle in Technik · 582 Kommentare
Wissenschaftler am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) haben nach eigenen Angaben[1] erstmals eine Handy-Applikation für Authentifizierungen mit dem elektronischen Personalausweis (nPA) erstellt und eingesetzt. Die mobile eID-App "MONA" soll dazu beitragen, dass Nutzer des neuen Personalausweises anstelle von Computer und Kartenleser für den elektronischen Identitätsnachweis künftig nur noch ein Smartphone benötigen, das die Funktechnik Near Field Communication[2] (NFC) beherrscht.
 
Mit der Java-App MONA kann ein NFC-fähiges Handy den nPA zur Authentifizierung nutzen.
Bild: tu-darmstadt.de
Die erste Version der Java-ME-Applikation läuft auf dem Nokia-Modell 6212 und soll sich den TU-Forschern zufolge leicht an andere NFC-fähige Modelle anpassen lassen. Die Wissenschaftler wollen die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und der media transfer AG[3] entwickelte Software in den kommenden Monaten als Open-Source-Projekt veröffentlichen und gemeinsam mit anderen Interessierten für verschiedene Smartphones, etwa Android-Handys, weiterentwickeln.
 
Bevor sich die mobile nPA-Nutzung durchsetzt, gilt es allerdings ein paar Hürden zu nehmen. So benötigt das Nokia-Handy den Testergebnissen zufolge 26,3 Sekunden für eine Transaktion, während ein stationärer PC mit 7,3 s auskomme. Modernere, schneller angebundene Smartphones könnten sich mit etwa 15 s begnügen. Die Forscher geben außerdem zu bedenken, dass sich eine Handy-App noch keiner der drei bisher definierten Leser-Klassen "Basis", "Standard" oder "Komfort" zuordnen lasse. Die Anforderungen zu erfüllen, bedürfe somit noch der Kooperation zwischen Entwicklern, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI[4]) und den Smartphone-Herstellern.
 
Quelle: heise.de

Linux Kernel 3.0 freigegeben
22.07.2011 von Lelle in Software · 597 Kommentare

Mitte Mai bei der Freigabe des Kernels 2.6.39 war es noch nicht abzusehen, aber jetzt ist es passiert: Linux 3.0 ist da. Mit dem großen Sprung bei der Versionsnummer gehen allerdings keine großen Umwälzungen einher, wie Torvalds bei der Freigabe nochmal betonte – vielmehr ist Linux 3.0 letztlich nur eine andere Versionsnummer für einen Kernel, der sonst 2.6.40 geheißen hätte. Doch auch wenn das leicht verspätet erschienene Linux 3.0 nicht den Versionssprung darstellt, den die Nummerierung suggeriert: Genau wie seine direkten Vorgänger der 2.6er-Serie bringt auch diese Version hunderte von kleineren und großen Änderungen, von denen einige durchaus für alle Linux-Anwender wichtig sind.

Zu den bedeutsamsten Änderungen zählt das Storage-Backend für Xen – dadurch enthält der Kernel nun alles Nötige zum Betrieb als Dom0-System, um zusammen mit dem Xen-Hypervisor zu virtualisieren. Zudem gab es eine Reihe von Optimierungen am weiterhin experimentellen Btrfs-Dateisystem sowie viele neue oder überarbeitete Treiber. Einen Überblick über diese und andere Neuerungen liefert ein Artikel auf heise open, der auch einen Ausblick auf die anstehenden Änderungen für den Linux-Kernel 3.1 gibt:

Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen von Linux 3.0 liefern die Artikel der Kernel-Log-Serie \"Was 3.0 bringt\", die heise open in den letzten Wochen veröffentlicht hat:

  1. Netzwerk
  2. Dateisysteme
  3. Architektur, Infrastruktur und Virtualisierung
  4. Treiber
(thl)

Quelle: heise.de


Microsoft plant offenbar soziales Suchnetzwerk
15.07.2011 von Lelle in Web · 1326 Kommentare


Microsoft
arbeitet offenbar an einem sozialen Suchnetzwerk. Das Unternehmen hatte kurzzeitig eine Vorschau auf der von Microsoft registrierten Domain socl.com veröffentlicht. die noch weitgehend funktionslose Website gab Hinweise auf ein Projekt mit dem Namen "Tulalip": Dabei geht es offenbar um das vernetzte Auffinden und Verbreiten von Informationen. Login-Boxen für Facebook und Twitter legen den Schluss nahe, das der Dienst mit bestehenden Netzwerken verknüpft werden soll.

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\"Vergrößern\"
Kurz nachdem das US-Blog Fusible über das Microsoft-Projekt berichtete, wurde die Seite wieder vom Netz genommen. Inzwischen informiert ein kurzer Text auf socl.com darüber, es sei eine interne Design-Studie zu sehen gewesen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.

Im Mai hatte Microsoft für seine Suchmaschine Bing eine weitgehende Kooperation mit dem sozialen Netzwerk Facebook umgesetzt. In den USA bekommen Bing-Nutzer angezeigt, welche Suchergebnisse ihren Facebook-Freunden besonders gut gefallen. Soziale Empfehlungen und Kommentare haben auch Einfluss auf die Bing-Suchergebnisse.

Microsoft bekam die Domain socl.com erst vor wenigen Tagen vom Treuhandunternehmen Marksmen übertragen. Am 30. Juni vermeldete Marksmen den Kauf von social.com für 2,6 Millionen US-Dollar, der höchsten in diesem Jahr bislang für eine Domain bezahlten Summe – ob Microsoft sich auch diese Webadresse gesichert hat, ist unbekannt. (jh)

Quelle: heise.de

Bald keine Lets Players mehr
08.07.2011 von Konrad in Web · 254 Kommentare

Es klingt wie aus einem SciFi-Film entflohen: Der US-Kongress fordert neue Gesetzt, um die Freiheit jeglicher Art im Internet einzudämmen. Jetzt will man ein neues Gesetz hervorrufen, das jegliche Kopie von geschützten Rechten mit Gefängnisstrafe ahndet.

Klingt ja erst einmal fair, hört man allerdings die Beispiele, was das alles umfassen soll, kann man sich nur an den Kopf fassen. Denn das „Ten Strike"-Gesetz könnte Let's Playern, AMV-Künstlern und Playback-Talenten bald zu bis fünf Jahren Gefängnis bescheren.

Ein Let's Play beispielsweise ist die öffentliche Vorführung eines mit Copyright geschützten Spieles, was nach dem Kongress eine Strafe darstellt. Das Unterlegen eines Videos mit geschützter Musik -Eine Straftat. Ein Lied nachsingen, auf dem ein Copyright liegt -- ich brauch es wohl nicht zu erwähnen.

Demnach könnte es in Kürze sehr still auf YouTube werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um das erste Problem, dass das Video-Streaming-Portal mit öffentlichen Behörden hat. In den USA laufen derzeit Protestaktionen und Boykott-Aktionen gegen die Einführung des Gesetzes.

Wie findet ihr dieses Gesetzt? Seit ihr selber Let´s Player? Lasst ein Kommentar da!

Quelle: giga.de

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